Positive Emotionen erweitern unser Denken und machen uns kreativer!

Positive und negative Emotionen im BerufLiebe Frauen!

Wie bereits berichtet, mache ich diesen Sommer über eine Weiterbildung in Positiver Psychologie am Inntal Institut. Und ich kann sagen – das Thema hat mich gepackt! Sehr gerne berichte ich Ihnen in der kommenden Zeit über interessante und wichtige Erkenntnisse aus der Positiven Psychologie, die für unser Wohlergehen – auch im Beruf – relevant sind. Hier nun die ersten Infos:

Wie Studien – vor allem von Prof. Barbara Fredrickson – belegen, gilt für unsere Emotionen:

Negative Emotionen wirken stärker. Sie …

  • werden von uns schneller wahrgenommen, wirken länger und stärker nach,
  • werden klarer erlebt und erscheinen eher einzeln abgegrenzt,
  • binden mehr Aufmerksamkeit und bleiben länger im Gedächtnis und
  • führen zu einer Fokussierung und Einengung des Denkens.

Diese Fokussierung ist evolutionär vorteilhaft, denn sie begünstigt die Konzentration auf Probleme und deren Lösung; die Detailorientierung steigt an, denn es geht primär darum, das Überleben zu sichern. (Daniela Blickhan, Positive Psychologie – Ein Handbuch für die Praxis, S. 55)

Positive Emotionen sind „sanfter“, zerbrechlicher und flüchtig wie Schmetterlinge. Sie …

  • sind zwar im Durchschnitt häufiger, werden aber nicht so leicht bemerkt,
  • sind kürzer wirksam, diffuser, überlappen sich häufiger mit anderen Gefühlen und gehen in einander über,
  • tragen zu stabileren sozialen Beziehungen bei und
  • erweitern das Denken und steigern die Kreativität und die Problemlösefähigkeit. (Daniela Blickhan, s.o., S. 55)

Positive Emotionen sind z.B. Freude, Dankbarkeit, Heiterkeit und Gelassenheit, Interesse, Hoffnung und Inspiration. Die Freude bringt uns z.B. dazu, auf spielerische Weise neue Fähigkeiten zu erlangen. Interesse an etwas regt uns an, Dinge zu erforschen und so neues Wissen zu erwerben. Wenn wir menschliche Exzellenz wahrnehmen, führt uns die Inspiration, die wir verspüren, dazu, dieser Größe nachzueifern und so unsere Fähigkeiten zu erweitern. Genau diese positiven Emotionen und ihre Wirkung bringen uns auch im Beruf weiter.

Die Häufigkeit der positiven Emotionen macht den Unterschied – auch im Beruf

Wichtig auch zu wissen: Es kommt weniger auf die Intensität als vielmehr auf die Häufigkeit und Regelmäßigkeit von positiven Emotionen an. Durch häufiges Erleben positiver Gefühle werden Prozesse im Gehirn gebahnt und neue Netzwerke verdrahtet. (Daniela Blickhan, s.o. S. 55)

Deshalb hilfreich für uns:

  • Auch im Beruf – so oft es geht – auf die positiven Emotionen setzen und z.B. mehr auf das achten, was gut läuft, und nicht, wie leider so oft üblich, nur das im Fokus haben, was schief läuft.
  • Achtsamer werden (vielleicht mithilfe eines Achtsamkeitstrainings) für die eigenen „Automatismen“, die immer wieder getriggert werden und negative Emotionen auslösen. Und daran arbeiten, sie zu verändern. Beispiel für ein solchen Automatismus: Zur Kollegin immer wieder nicht-nein-sagen-können, wenn sie nett bittet, und als Folge davon, immer wieder frustriert und wütend in Arbeit versinken.
  • Sich selbst immer wieder bewusst auch in der Arbeit etwas Gutes tun und sich z.B. über das gute Gespräch mit der Kollegin bei einer kleinen „Kaffee-Auszeit“ ausgiebig freuen.

Herzliche Grüße und viele (kleine oder große) positive Emotionen
Ihre/eure Gaby Regler


Herzensprojekt: NICHT MIT MIR! Selbstverteidigungskurs für Frauen in München

NICHT MIT MIR! Selbstverteidigungskurs für Frauen in München

©Marie-Luise Tomasek

Liebe Frauen!

Sehr gerne möchte ich Ihnen ein weiteres Herzensprojekt von Marie-Luise Tomasek in ihrer Aikido-Schule Kyoushinkan vorstellen: Ihren Selbstverteidigungskurs für Frauen!

Standhaftigkeit und eine „Ich-lasse-mir-nicht-alles-gefallen-Ausstrahlung“ tun uns auch im Beruf gut – noch mehr natürlich in bedrohlichen Situationen. Hier die Beschreibung des Seminars:

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Kennst Du das auch?

  • Die Angst, nachts alleine unterwegs zu sein?
  • Das bedrohliche Gefühl bei ungewollten Annäherungen und Belästigungen?
  • Die Unsicherheit, nicht zu wissen, was Du tun kannst?

Was kannst Du machen?

Bereits mit einfachen Mitteln kannst Du Dich wirkungsvoll verteidigen!

Das lernst Du in diesem Kurs

  • Praktische Übungen und psychische Vorbereitung
  • Mit Basistechniken aus dem Aikido ohne grossen Krafteinsatz den Angreifer abwehren
  • Eigene Angst und eigene Grenzen überwinden
  • Körperhaltung und Auftreten, die dem Angreifer signalisieren: Mit mir NICHT!
  • Wie man Alltagsgegenstände wie Schirm und Schlüssel zur Verteidigung nutzt.

Termine:

  • Kurs Juni: 6., 10.6., 24.6., 1.7
  • Kurs Juli: 7.,15.7., 22.7., 29.7.

Jeweils 4 Termine  von 20:00 – 21:30

Kosten: 95 €

Wer ist Deine Trainerin? Marie-Luise TOMASEK

Ich trainie seit über 30 Jahren Erfahrung verschiedenste Kampfsportarten, wie Tae Kwon Do, Kung Fu und Aikido. In diesem Kurs fasse ich meine umfangreichen Erfahrungen in kompakter Form zu einem „Crash-Kurs Selbstverteidigung“  zusammen.

ES WIRKT: Fast 70% der Angreifer geben sofort auf!

Eine Studie der Polizei(*) hat herausgefunden, dass bei Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen „bereits bei leichter konsequenter Gegenwehr der Frauen 68,4 % der Täter die Tat abgebrochen haben. Bei massiver Gegenwehr konnten sogar 84,3 % der Frauen den Täter zur Aufgabe bewegen“

(*) http://www.polizei.bayern.de/content/7/2/2/flyer_selbstbehauptung-verteidigung.pdf

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Ein wunderbares Seminar, finde ich! Zur Anmeldung auf der Webseite der Aikido-Schule Kyoushinkan gelangen Sie hier:

Herzliche Grüße
Ihre/Eure Gaby Regler


Lieblingsweisheit: Je leichter du bist …

Leichtigkeit im Beruf und im LebenLiebe Frauen!

Schon seit einigen Tagen steht der Spruch

„Je leichter du bist,
um so besser trägt dich
die Woge des Lebens.“

Verfasser unbekannt

aufgeschlagen in meinem Tischkalender Träume vom Meer (den ich sehr liebe) auf meinem Schreibtisch und begleitet mich durch mein Leben. Und ich spüre, er tut mir sehr gut!

Leichtigkeit – die wünsche ich mir in vielen Bereichen meines Lebens: nicht zuviel Ballast mit mir herumtragen, innerlich wie äußerlich; nicht zuviele Dinge besitzen, die mich unnötigt an sich binden und beschäftigen; loslassen können, was mir nicht mehr gut tut und was ich nicht mehr brauche; Altes aufgeben und frei sein für Neues, das sich mir bietet … Ja, das ist auch für mich eine Lebensaufgabe!

Geht es Ihnen auch manchmal so?

Herzliche Grüße
Ihre/eure Gaby Regler

 


Neuer AUSRICHTUNGs-Workshop: Endlich loslegen und ANFANGEN!

Ausrichtung 2016-400x285pxLiebe Frauen!

Mit welchem Vorhaben stecken Sie fest?
Nehmen Sie sich einen halben Tag Zeit und richten auf eine neue und intuitive Art Ihre inneren Kräfte aus. Packen Sie Ihr Vorhaben an und setzen es in die Tat um!

Mit Impulsblatt zur Einstimmung!
Das Impulsblatt mit Anleitung und wichtigen Informationen schicken wir Ihnen vorab zu. Damit können Sie sich in Ruhe zu Hause auf den Workshop vorbereiten.

Das erleben Sie an diesem Tag:

  • In einem kreativen Prozess gestalten Sie Ihr Bild, das Sie zum Anfangen motiviert. Ihr Bild wird zum Deckblatt Ihres persönlichen Ausrichtungs-Buches.
  • Sie formulieren Ihr ganz persönliches Motto zu Ihrem Bild. Dieses aktiviert weitere Ressourcen in Ihnen und gibt Ihnen die Kraft, an Ihrem Vorhaben dranzubleiben.
  • Sie lernen, wie Kopf und Bauch Hand in Hand arbeiten.

Das nehmen Sie mit:

  • Eine klare Fokussierung: „Da will ich hin. Das ist meins! Jetzt fange ich an!“
  • Die Erkenntnis, wie Kopf und Bauch erfolgreich zusammenarbeiten.
  • Ihr Ausrichtungs-Buch, das Sie begleitet und Ihre Ideen aufnimmt.
  • Ihr Mottoziel, das Sie ermutigt und stärkt.

Ihre Trainerinnen:
Angelika Bungert-Stüttgen alias Freiraumfrau® und Gaby Regler, Karriereberaterin mit Herzblut. Wir beraten Menschen und Unternehmen, die ihrem Lebens- und Berufsweg eine kraftvolle Ausrichtung geben wollen. Dazu bündeln und ergänzen wir unsere Kompeten-zen und Arbeitsweisen. Wir unterstützen mit Kreativität und Konzeption. Hören auf Herz und Verstand. Setzen auf Theorie und Praxis. Und verweben zwei Methoden: das innovative Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) und die intuitive Freiraumfrau®-Collagetechnik.

Ihre Investition:
350,00 € (inklusive 19% Mehrwertsteuer, netto = 294,12 €)
Im Seminarpreis enthalten sind die Materialien für das Ausrichtungs-Buch sowie Getränke & Knabbereien. Wer mag, kann gerne eine Brotzeit für die Pause zwischendurch mitbringen.

Termin, Ort und Anmeldung:
Sa., 9.4.16 von 11 bis 16 Uhr, Büro Gaby Regler: Schneeglöckchenstr. 66f, 80995 München
Mindestens 3, maximal 6 TeilnehmerInnen. Anmeldungen bitte per Mail an Gaby Regler mail@gabyregler.de oder Angelika Bungert-Stüttgen mail@freiraumfrau.de. Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße
Ihre/Eure Angelika Bungert-Stüttgen und Gaby Regler


Zeit für Neues oder: Nichts ist so beständig wie der Wandel …

Zeit für Neues im BerufLiebe Frauen!

Dieser Spruch begleitet mich seit vielen Jahren und ich muss sagen, ich mag ihn sehr! Ja, nichts bleibt auf Dauer so wie es ist – und dies gilt auch für diesen Blog. Ich bin gerade dabei, ihn (wieder) zu verändern.

Die Schätze heben

Mein neues wunderbares Frauen-Erfolgsteam, das ich sehr schätze, hat mir den Hinweis gegeben, dass frau nur schwer findet, was sich alles im Lauf der Zeit an „Schätzen“, sprich Informationen, Tipps, Hinweisen, Ideen, Links, Empfehlungen … hier angesammelt hat. Das soll sich ändern! Ich werde die Themen des Blogs komplett überarbeiten und neu strukturieren, so dass Informationen leichter auffindbar sein werden. Für mehr Informationen auf einer Seite wird ein neues Layout (für WordPress-Insider Theme) zum Einsatz kommen.

Die bessere Übersichtlichkeit ist auch deshalb notwendig, weil ich in Zukunft verstärkt ausgewählte Themen „von Frauen für Frauen rund um den Beruf“ vorstellen werde, jeweils mit mehreren Gast-Beiträgen die ich begleite … Darauf freue ich mich schon sehr!

Chaos vor der Ordnung

Natürlich besteht auch bei dieser Umorganisation wieder die große Gefahr des – hoffentlich schnell vorübergehenden – Chaos. Das kreative Chaos und der damit verbundene Chaos-Flow werden sich mit Sicherheit auch dieses Mal wieder einstellen. Bitte entschuldigen Sie daher, wenn Sie zwischenzeitlich auf genau dieses Chaos stoßen und manche Dinge (noch) nicht richtig funktionieren. Die neue Ordnung wird Schritt für Schritt entstehen – lassen Sie sich überraschen!

Herzliche Grüße
Ihre/Eure Gaby Regler

P.S. Wenn Sie Anregungen, Themenvorschläge, Ideen, Wünsche … haben und/oder Ihr Thema hier beisteuern wollen – dann schreiben Sie mir bitte oder rufen Sie mich an! Ich freue mich darauf!


Die sechs Bereiche des „Wohlbefindens“ oder: Was brauchen wir, damit es uns gut geht?

Was brauchen wir, damit es uns gut geht?Liebe Frauen!

Mit dieser Frage beschäftige ich mich schon seit einiger Zeit und bin dabei auf die überaus interessanten Ergebnisse der Psychologin Carol Ryff gestoßen. Sie hat die folgenden sechs Bereiche des „Well-Being“, des Wohlbefindens, herausgearbeitet und für uns sowohl in positiven (+) als auch in negativen (-) Aspekten beschrieben:

  • Selbstakzeptanz
    (+) besitzt eine positive Einstellung sich selbst gegenüber; kennt und akzeptiert verschiedene Aspekte des eigenen Selbst mit guten und schlechten Eigenschaften; hat ein gutes Gefühl bzgl. des bisherigen Lebens
    (-) fühlt sich unzufrieden mit sich selbst; ist enttäuscht von dem, was im bisherigen Leben passiert ist; ärgert sich über bestimmte persönliche Eigenschaften; wünscht sich anders zu sein, als er oder sie ist
  • Positive Beziehungen zu anderen Menschen
    (+) hat warme, zufriedenstellende und vertrauensvolle Beziehungen zu anderen; sorgt sich um das Wohlergehen anderer; ist fähig zu hoher Empathie, Zuneigung und Vertrautheit; versteht Geben und Nehmen in menschlichen Beziehungen
    (-) hat wenige enge, vertrauensvolle Beziehungen zu anderen; findet es schwierig, warmherzig, offen und anteilnehmend zu sein; ist isoliert und frustriert in zwischenmenschlichen Beziehungen; will keine Kompromisse machen, um wichtige Bindungen mit anderen aufrecht zu erhalten
  • Autonomie
    (+) ist selbstbestimmt und unabhängig; ist fähig, dem sozialem Druck zu widerstehen, in bestimmte Richtungen zu denken oder zu handeln; reguliert sein Verhalten aus sich selbst heraus; beurteilt sich selbst auf Grund eigener Maßstäbe
    (-) macht sich Gedanken über die Erwartungen und Beurteilungen anderer; verlässt sich auf die Urteile anderer, um wichtige Entscheidungen zu treffen; verhält sich konform in Bezug auf sozialen Druck, in bestimmte Richtungen zu denken oder zu handeln
  • Gestaltung der Lebensumstände
    (+) hat das Gefühl, seine Lebensumstände selbst gestalten und beherrschen zu können; nimmt an vielen Aktivitäten teil; nutzt sich bietende Gelegenheiten wirksam; ist fähig, sein Umfeld so auszuwählen und zu gestalten, dass es zu den eigenen Bedürfnissen und Werten passt
    (-) hat Schwierigkeiten, alltägliche Dinge im Griff zu haben; fühlt sich unfähig, sein Umfeld zu verändern oder zu verbessern; nimmt sich bietende Gelegenheiten nicht wahr; es fehlt das Gefühl, die äußere Welt gestalten zu können
  • Sinn im Leben
    (+) hat Ziele im Leben und das Gefühl einer Zielrichtung; hat das Gefühl eines Sinns im jetzigen und vergangenen Leben; hat Überzeugungen, die dem Leben eine Bestimmung geben; hat Absichten und Zielsetzungen im Leben
    (-) es fehlt das Gefühl von Sinn im Leben; hat wenig Ziele oder Absichten; es fehlt das Gefühl der Ausrichtung; sieht keine Bestimmung im vergangenen Leben; hat keine Anschauungen oder Überzeugungen, die dem Leben Sinn geben
  • Persönliches Wachstum
    (+) hat das Gefühl, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln; sieht sich selbst als wachsend an; ist offen für neue Erfahrungen; hat ein Gefühl für das eigene Potenzial; sieht Verbesserungen bei sich selbst und im eigenen Verhalten über die Zeit hinweg; verändert sich auf eine Weise, die mehr Selbsterkenntnis und Selbstwirksamkeit widerspiegelt
    (-) hat das Gefühl, persönlich zu stagnieren; es fehlt der Eindruck der Verbesserung und des Wachstums über die Zeit hinweg; fühlt sich gelangweilt und ist uninteressiert am Leben; sieht sich unfähig, neue Einstellungen und Verhaltensweisen zu entwickeln.

(freie Übersetzung des Textes von The Ryff Scales of Psychological Well-Being)

Wo möchten Sie etwas verändern?

Vielleicht finden Sie ja – gerade um den Jahreswechsel herum – ein paar ruhige Momente, in sich zu gehen und Bilanz zu ziehen, wie es Ihnen in Bezug auf die oben genannten Bereiche des Wohlbefindens gerade geht:

  • In welchen Bereichen passt alles für Sie? Und wo eher nicht?
    Vielleicht möchten Sie sich auch ein paar Notizen zu den einzelnen Punkten machen …
  • In welchem Bereich / in welchen Bereichen wollen Sie im neuen Jahr aktiv Veränderungen herbeiführen?

Schreiben Sie mir, wenn Sie mögen. Ich freue mich!

Herzliche Vorweihnachtsgrüße
Ihre/eure Gaby Regler

P.S. Um mein eigenes „Persönliches Wachstum“ voranzubringen, habe ich mich für die Ausbildung Zertifizierte/r Anwender/in der Positiven Psychologie (Level 1) bei Daniela Blickhan am Inntal Institut angemeldet und freue mich schon jetzt sehr darauf! Ich werde im Laufe des kommenden Jahres berichten … In Ihrem Buch Positive Psychologie – Ein Handbuch für die Praxis schreibt Daniela Blickhan auch über Carol Ryff. (S. 33-35)


Enneagramm Typ 4: Die individualistische Sensitive

Enneagramm Typ 4: Die individualistische SensitiveLiebe Frauen!
Diesmal steht Typ 4, die individualistische Sensitive, im Fokus meiner Reihe Das bin ich! Das Enneagramm für Frauen im Beruf. Vielleicht finden Sie sich ja in ihr wieder?

Die individualistische Sensitive …

… will fühlen und verstanden werden. Emotionaler Tiefgang ist ihr sehr wichtig. Sie will anders sein als die anderen und etwas ganz Besonderes sein. Dabei pflegt sie ihren ganz individuellen Stil und liebt das Einzigartige. Sie sucht nach dem Sinn des Lebens und stellt sich immer wieder die Frage: „Wer bin ich?“

Das sind ihre positiven Seiten: Sie …

… ist tiefsinnig, feinfühlig, empfindsam, intuitiv, mitfühlend, hilfsbereit, kreativ, schöpferisch, ausdrucksvoll und romantisch.
… hat sehr feine Antennen für die Stimmungen anderer Menschen. Dies macht sie zu einer einfühlsamen Gesprächspartnerin und zu einer guten Freundin in der Not.
… drückt ihre Kreativität gerne künstlerisch aus und nutzt so ihr schöpferisches Potenzial.

An diesen Themen hat sie manchmal zu knabbern:

  • Die individualistische Sensitive erlebt manchmal emotionale Achterbahnfahrten – von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Das kann ziemlich anstrengend für sie sein.
  • Ihre hohe Sensibilität und Feinfühligkeit lässt sie in den Augen mancher Menschen als „mimosenhaft“ und überempfindlich erscheinen. Dann fühlt sie sich missverstanden.

Wenn´s bei ihr gerade nicht gut läuft, dann kann es sein, dass sie …

… sich viel mit sich selbst beschäftigt und anfängt, sich mit anderen zu vergleichen.
… sich leer und verzweifelt fühlt und sich nach dem sehnt, was sie gerade nicht hat.
… glaubt, es nicht wirklich verdient zu haben, geliebt zu werden, und nicht gut genug zu sein.

So kann sie sich weiterentwickeln:

  • Sie wird ausgeglichener und lässt sie sich weniger von ihren Gefühlen leiten. Sie wird praktischer und disziplinierter und setzt sich für das ein, was ihr wirklich wichtig ist.
  • Sie entwickelt Strukturen für ihr Leben und lebt mehr im Hier und Jetzt. Sie wird zufriedener mit dem, was ist, und schätzt das kleine Glück.
  • Sie vergleicht sich weniger mit anderen und ist stolz auf ihre Individualität und ihre ganz besonderen Gaben.

Das darf sie sich selbst als positive Botschaft mit auf den Weg geben:

Struktur, Ordnung und auch mal „Erbsenzählen“ tun mir gut. Ich bin liebenswert, so wie ich bin.

Die individualistische Sensitive in Beruf:

Ist oft künstlerisch tätig als bildende Künstlerin, Tänzerin, Schriftstellerin, Architektin oder Musikerin. Gerne geht sie auch geistigen und spirituellen Interessen nach oder beschäftigt sich mit schönen Dingen. Kreative Problemlösungen und das Gefühl, an etwas Besonderem zu arbeiten, sind ihr wichtig. Oft begleitet sie Menschen als Coach oder Psychologin in ihre seelischen Tiefen und holt das Beste aus ihnen heraus. Wenn sie ihre künstlerische Seite außerhalb ihres Berufes auslebt, dann findet man sie auch in ganz normalen Berufen.

Na, haben Sie sich erkannt? Welches „kleine Glück“ im Hier und Jetzt schätzen Sie heute ganz besonders?

Herzliche Grüße
Ihre/Eure Gaby Regler